Partizipation Leben in Kindergarten und Grundschule

index.html

IFK Vehlefanz e.V. - Institut für angewandte Familien-, Jugend- und Bildungssoziologie an der Universität Potsdam

www.ifk-vehlefanz.de


Inhaltsbereich

Herzlich Willkommen zur Ergebnispräsentation
des Projekts "Partizipation leben in
Kindergarten und Grundschule"

Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung (IFK e.V.) an der Universität Potsdam

Laufzeit: 10/2007 – 09/2010

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT.“
Themencluster 4: Früh ansetzende Prävention (Modellprojekt)

Projektleitung: Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher
Koordination: Peter S. Dietrich

Zur Ergebnispräsentation im Überblick

Projektziel

Das Projekt „Partizipation leben in Kindergarten und Grundschule“ verfolgte das Ziel, kindgerechte Formen sozialer Partizipation in der Phase des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule zu fördern und die aktive Beteiligung von Kindern an demokratischen Entscheidungsprozessen zu erhöhen. Die Förderung der Partizipation von Kindern in Kita und Grundschulen dient der früh ansetzenden Demokratieerziehung, dem Erlernen des Umgangs mit Vorurteilen und damit der Gewaltprävention.

Projektinhalte und methodisches Vorgehen

Um die Übergangsbedingungen vom Kindergarten in die Grundschule in den Blick zu nehmen, wurden in Brandenburg und Thüringen zunächst lokale Tandems aus Kindergärten und Grundschulen gebildet. Im nächsten Schritt ermittelte das Projektteam den Beratung- und Fortbildungsbedarf in den beteiligten Einrichtungen.

Im Zentrum der Projektarbeit standen die Perspektiven der Vorschul- und Grundschulkinder, vor allem die selbst wahrgenommenen Mitwirkungsmöglichkeiten in Kita oder Grundschule. Daneben gaben die Mädchen und Jungen Auskunft zur Qualität der Interaktion mit Erzieherinnen und Lehrerinnen. Auch die Eltern kamen zu Wort und bewerteten u.a. den Beitrag der pädagogischen Fachkräfte bei der Förderung von Partizipationsmöglichkeiten.

Bei der Kinderbefragung kam ein altersgerechtes, IT-gestütztes Erhebungsinstrument zur Erprobung und zum Einsatz. Bei diesem Verfahren wurde die Gruppen-Untersuchung der Kita-Kinder und Grundschüler mit einer speziell entwickelten spielbasierten Befragungssoftware an portablen, W-LAN vernetzten Tablet-PCs mit Touch-Screen durchgeführt. Dieses sog. KIWIE-KIT-Verfahren gelangte 546mal bei Befragungen zum Einsatz und fand Aufnahme auf die Best-Practice-CD zum Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Methoden der Modellprojekte.“

Alle erhobenen Daten wurden den projektbeteiligten Kitas und Grundschulen in einem Einrichtungsreport zurückgemeldet, so dass die kindlichen und elterlichen Einschätzungen schnell und angemessen im pädagogischen Alltag Berücksichtigung finden konnten. Unterstützend bot das Projektteam Inhouse-Seminare an. Diese themenspezifischen Fortbildungsangebote waren zum einen auf die Ausgangslagen (Einrichtungsreport) der jeweiligen Einrichtungsteams zugeschnitten. Zum anderen wurden allgemeine Themenbereiche wie „Partizipation“ oder „Übergang Kindertageseinrichtung – Schule“ sowie ihre Implikationen für den Berufsalltag diskutiert. Teilweise waren die Fortbildungsangebote als gemeinsame Veranstaltungen für Erzieherinnen und Lehrerinnen konzipiert.


Weitere Informationen


Kooperationspartner

Partner

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Vielfalt tut gut
    Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT“. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.
  • Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Tolerantes Brandenburg
  • Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg